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Zuckerarm ernähren auch in der Advents- und Weihnachtszeit

Die Advents- und Weihnachtszeit gehört heute zu einer der „süßesten“ Jahreszeit. Lebkuchen, Zimtmandel, Plätzchen und Dominosteine bereichern nicht nur die Supermarktregale sondern sind ein notwendiges „Muss“ bei der Advents-Kaffeetafel.
Zucker und Süßspeisen begleiten die Menschen seit jeher und waren in früheren Zeiten  für die Menschen wichtige Energiespender in der kalten und dunklen Jahreszeit.

Im Durchschnitt verzehrt der deutsche Bundesbürger 34 kg Zucker pro Jahr. Dabei wird nur ein Bruchteil dessen im Haushalt verwendet, der überwiegende Anteil nehmen wir bewusst oder unbewusst über zahlreiche Lebensmittel, Getränke und Fertigprodukte zu uns.


Warum essen wir so viel Zucker?
Ja, wir haben es doch immer schon gewusst, wir können nichts dafür – das Verlangen nach Süßem ist uns angeboren. Das ist wohl richtig, aber wie die intensiv  süß ein Lebensmittel schmecken muss oder wie häufig wir Süßes essen, das erwerben wir uns im Laufe eines Lebens. Je häufiger man Süßes verzehrt, je stärker man süßt, desto mehr gewöhnt sich der Organismus an den Zuckerkonsum.
                                  
Die Wissenschaft hat zudem herausgefunden, dass Süßigkeiten unsere Stimmung beeinflussen und uns Geborgenheit geben. Vor allem in der dunklen Jahreszeit, wenn sich die Sonne nur selten und wenig blicken lässt, dann sinkt der Serotoninspiegel im Blut – ein Botenstoff der für unsere Glücksgefühle zuständig ist. Mit Hilfe von Süßigkeiten, vor allem Schokolade wird der Serotoninspiegel positiv beeinflusst und unsere Stimmung steigt. Den gleichen Effekt kann man erreichen beim Verzehr von süßen Obst. Obst liefert dazu auch noch Vitamine und Mineralstoffe, die den Körper beim Verstoffwechseln von Zuckerbausteinen unterstützen.
 
Warum ist Zucker ungesund?
Längst sind die Zeiten vorbei, als Zucker schlicht weg als nur ungesund für die Zähne galt. Reiner Zucker wird heute oftmals als  „Droge“, oder „Gift“ bezeichnet. Ein zu viel an Zucker kann die Organe schädigen, z.B. werden Fettpolster aufgebaut und führen dazu, das die Organe verfetten.
Unser Blutzuckerspiegel erhöht sich unweigerlich wenn  Zucker in reiner Form oder über Lebensmittel aufgenommen wird. Gleichzeitig wird das Hormon Insulin produziert, das dafür sorgt, dass der Zucker schnell vom Körper aufgenommen und verwertet wird. Aller Zucker, der nicht verwertet werden kann, wandert unweigerlich in Form von Fett auf die Hüften, Beine und Bauch. Dieser Umstand kann im Laufe der Zeit zu Folgekrankheiten, wie Diabetes, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen führen.
 
Wie kann man Zucker reduzieren?- sich zuckerarm ernähren?

  • Reduzieren Sie schrittweise Ihren Süßigkeitenkonsum
  • Wählen Sie Süßes mit natürlichen Zuckergehalt (Mango-, Schokokugeln, Fruchtriegel)
  • Ersetzen Sie den Nachtisch öfter mal gegen Obst
  • Verzichten Sie auf Fertigprodukte
  • Vermeiden Sie Süßstoffe
  • Verwenden Sie alternative Süßungsmittel, wie Honig, Kokosblütenzucker, Ahornsirup
  • Verwenden Sie zum Würzen häufig Zimt
  • Vermeiden Sie gesüßte Getränke, Soft-Drinks oder Energie Drinks
  • Augen auf beim Einkauf – lesen Sie die Zutatenlisten auf den Produkten.

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